Phytotherapie - Halbjahresausbildung

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eine der fünf Säulen der klassischen Naturheilkunde. Sie ist eine der frühesten Therapieverfahren und wurde einst als Kräuterheilkunde bezeichnet. Die Kräuterkunde hatte bereits in den ältesten Schriften der Welt einen hohen Stellenwert. In der Mythologie spricht man von einem uralten Vertrag zwischen Pflanzen und Menschen, in dem die Pflanzen als Nahrung und Heilmittel den Menschen unterstützen, während Mensch und Tier durch ihre Ausscheidungen wiederum die Pflanzen nähren.

Unsere Vorfahren suchten Heilpflanzen noch allein nach ihrem Aussehen, Geruch, Geschmack und Standort aus. Dieses Vorgehen beruht auf der Signaturlehre. Heute kann man mit Hilfe von Chemie und Biologie viele Wirkungen erklären, die ursprünglich allein durch genaues Beobachten erkannt wurden und nutzt diese Erkenntnisse in der modernen Phytotherapie.
In der Naturheilpraxis ist die Pflanzenheilkunde deshalb ein so wichtiges Standbein, weil sie umfangreich einsetzbar und wirksam ist. So kann sie sowohl prophylaktisch, als auch therapeutisch, begleitend oder als Basistherapie genutzt werden. Pflanzendrogen wendet man bei akuten und chronischen, rezidivierenden (immer wieder auftretend) und progressiven (fortschreitend, sich verschlimmernd) Krankheiten an. Dabei kommen grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Wurzeln, Stengel, Blätter, Kraut, Blüten, Samen) zur Anwendung. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu Tabletten, die einzelne Inhaltsstoffe einer Pflanze hochdosiert enthalten und deshalb natürlich andere Wirkungen und Nebenwirkungen aufweisen.

Inhalt:

  • Geschichte der Phytotherapie
  • Möglichkeiten und Grenzen der Phytotherapie
  • Phytotherapie im Praxisalltag
  • Anamnese für das Phytorezept
  • Therapeutisch wirksame Inhaltsstoffe der Pflanzen
  • Mythologie, Energetik, planetare Symbologik und Signaturlehre in der Pflanzenheilkunde
  • Pflanzenfamilien und ihre Energetik
  • Schwerpunkt: Einzelne Pflanzenprofile - Monografien
  • Pflanzenteile: Wann und wofür nutzt man Wurzeln, Blätter oder das Kraut?
  • Grundlagen des Rezeptierens (Lateinische Fachbegriffe und Rezeptbeispiele)
  • Spezielle Rezepte für einzelne Organe, Organsysteme und ausgewählten Krankheiten
  • Praktisches Arbeiten mit Pflanzen: Umschläge und Wickel

 

Die Ausbildung ist als Einzelunterricht mit individuellen Zeit- und Inhaltsmodulen buchbar.

Preise und Start-Termine

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